Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte
Unser Ziel ist es, Menschen von Europa zu begeistern und ihr Lebenslanges Lernen mit dem Erasmus-Programm zu begleiten. Um dies zu erreichen, müssen zunächst einmal die eigenen pädagogischen Fachkräfte informiert und motiviert werden, um sich dann begeistert um die Schülerinnen und Schüler zu kümmern.
Vom 1. bis 8. oder 8. bis 15. August 2026 in San Pawl il-Baħar, Malta
Einwöchige Konversations-Kurse Englisch in unterschiedlichen Leistungsstufen. Das Seminar richtet sich an pädagogisches Personal von Kindertagesstätten und berufsbildenden Schulen aus Deutschland, Polen und der Türkei.
14. bis 18. September 2026 in Aalborg, Dänemark
Ziel des Seminars ist es, das dänische Bildungssystem generell und speziell im Bereich der frühkindlichen Bildung und Erziehung kennen zu lernen und mit dem deutschen System zu vergleichen.
21. bis 25. September 2026 in Breslau, Polen (AUSGEBUCHT!)
Frühkindliche Erziehung in Polen Die Weiterbildung im Ausland richtet sich an pädagogisches Fachpersonal aus Kindertagesstätten und Fachakademien aus Deutschland
27. 9. bis 3. 10. 2026 in Montreal, Kanada (AUSGEBUCHT!)
Hospitation in Einrichtungen des Dachverbands “Conseil québécois du loisir (CQL)”
Wie begeistert man heute Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft, Technik und Innovation? Hospitationen in innovativen Einrichtungen in Kanada.
11. bis 16. 10. 2026 in Marseille, Frankreich (AUSGEBUCHT!)
Neue Impulse und Perspektiven für die interkulturelle Bildungsarbeit gewinnen! Hospitation bei der Organisation « Les Petits Débrouillards » in Marseille
18. - 23. 10 2026 in Djerba, Tunesien (AUSGEBUCHT!)
Tunesien gilt als relativ liberales Land mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung. Wie ist in diesem Land Kinder- und Jugendarbeit strukturiert? Während der Hospitation werden die Teilnehmenden eine Möglichkeit bekommen, pädagogische Arbeit in verschiedenen Einrichtungen in Djerba kennen zu lernen.
15. - 20. November 2026 in Sevilla, Spanien
Das Seminar richtet sich an pädagogisches und Leitungspersonal von Trägern frühkindlicher Bildung und Erziehung sowie an Lehrpersonal von Fachschulen für Sozialpädagogik. Wir werden vor Ort Einblicke in die Struktur frühkindlicher Bildung und Erziehung sowie in das Bildungssystem in Spanien erhalten.
Häufig gestellte Fragen
Wer kann gefördert werden?
Im Unterschied zu Auszubildenden oder Studierenden können Lehrende bzw. Fachkräfte nur dann gefördert werden, wenn sie für eine Einrichtung arbeiten, die Mitglied eines Konsortiums der GEB ist. Förderfähig ist auch pädagogisches Personal, das mit Mitgliedern des Konsortiums zusammenarbeitet und den praktischen Teil der Ausbildung übernimmt (z.B. Praxis-Anleitungen in Kitas bzw. Ausbilder in Dualen Berufen).
Gefördert wird pädagogisches Personal und Leitungskräfte bzw. Personen, die für die Entwicklung der Organisation wichtig sind.
Wie lange und wie oft kann ich gefördert werden?
Die Dauer der Förderung kann 2 Tage bis 8 Wochen betragen. Es können auch mehrere Auslandsaufenthalte bis zu einer Gesamtdauer von maximal 8 Wochen pro Jahr gefördert werden.
Kurse (wie zum Beispiel der Sprachkurs auf Malta) können nur für höchstens 10 Tage pro Jahr gefördert werden. Es darf nur ein Kurs pro Jahr besucht werden – auch wenn die Aufenthaltsdauer im Ausland nur zwei Tage beträgt.
Was ist der Unterschied zwischen Job-Shadowings (Hospitationen) und Kursen?
Die Europäische Kommission möchte mit dem Programm Erasmus+ das Verständnis und die Zusammenarbeit von pädagogischen Fachkräften in Europa fördern. Dieser Austausch geschieht vor allem dann, wenn eine Person die andere in ihrem Arbeitsalltag „beschattet“.
Bis auf wenige Ausnahmen beinhalten alle Fortbildungen der GEB diese Elemente der „Job-Shadowings“ im Ausland. Das bedeutet, dass die Teilnehmenden (auch ohne Übersetzung) am Tagesablauf der Kolleginnen und Kollegen im Ausland teilnimmt.
Um das Gesehene einzuordnen und Fragen beantworten zu können, wird um die Hospitationen herum ein Programm erstellt, das auch auf theoretische fachliche Aspekte eingeht. Hier wird dann meist auch eine Übersetzung organisiert.
Als Kurs wird in den Konsortien derzeit nur der Sprachkurs auf Malta angeboten.
Wie werden die Themen und die Zielländer der Fortbildungen festgelegt?
Die Mitglieder der zwei von der GEB geführten Konsortien (Berufsbildung und Frühkindliche Bildung) arbeiten über das gesamte Jahr hin eng zusammen. Aus dieser Arbeit entwickeln sich die Themen der Fortbildungen, die dann mit den relevanten ausländischen Projektpartnern gemeinsam angegangen werden.
Wie erfolgt die Auswahl der Teilnehmenden?
Oft ist es so, dass eine Einrichtung aus dem Konsortium ein Thema einbringt, das für die Einrichtung von besonderer Bedeutung ist. In diesem Fall gibt es meist schon eine kleine Gruppe von Anmeldungen aus dieser Einrichtung.
Auf der Webseite der GEB werden dann Ziel und Thema veröffentlicht, so dass sich weitere Personen anmelden können.
Wir gehen davon aus, dass alle Mitglieder der Konsortien, die ihre Mitarbeitenden für eine Fortbildung im Ausland freistellen, mit der Freistellung Ziele verfolgen, die der Einrichtung nützen.
Eine weitere Prüfung der Relevanz erfolgt nicht.